Von der Vision zum Bauprojekt

Wir ergänzen die erfolgreiche Umnutzung der Feuerwehrkaserne aus den 1930er-Jahren des Berner Architekten Hans Weiss mit einem innovativen und gemeinnützigen Wohnbauprojekt.

Um Platz für einen Neubau zu schaffen, soll der Erweiterungsbau aus den 1950er-Jahren in den Innenhof versetzt werden. Auf der frei gewordenen Parzelle folgt ein dreistöckiger Holzskelettbau mit Wohnungen und Schulraum für das benachbarte Spitalacker-Schulhaus.

Die Ideen dazu stammen aus dem Architekturwettbewerb von 2022, den die beiden Bieler Architekturbüros «Verve Architekten» und «:mlzd» mit ihrem Projekt «Victoria & Albert» gewonnen haben.

Die Umsetzung

Aus dem Wettbewerbsprojekt ist ein unterdessen ein Bauprojekt geworden und Mitte Oktober 2025 die Baubewilligung eingetroffen. Im Frühling 2026 geht es los: Wir starten mit den Vorbereitungsarbeiten für die Translozierung, der Versetzung des Saalbaus.

  • Mitte bis Ende März 2026 räumten wir den Innenhof. 
  • Im April 2026 wird die kleine Fahrzeughalle zurückgebaut – sie zügelt nach Baselland und wird von einem Handwerksbetrieb weiterverwertet.
  • Im Mai 2026 kommt der Bauzaun und verschiedene Baustelleninstallationen, danach werden Gebäude und Gelände für die Translozierung des Saalbaus vorbereitet.
  • Nach der Verschiebung des Saalbaus ca. Mitte / Ende August 2026 folgt dessen Innenausbau.
  • Im November 2026 startet auf dem freigewordenen Areal an der Gotthelfstrasse 31 die Neubau-Baustelle.

Im Sommer 2026 ist unser Innenhof also eher spannende Baustelle als lauschige Feierabend-Location. Der Hof wird jedoch stets so gut wie möglich zugänglich sein.

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Genossenschaftliches PROJEKT

Urbane Wohnformen

Mit dem Wohnbauprojekt «Victoria & Albert» realisieren wir ökologisch und architektonisch hochwertige Wohnbauten in Kostenmiete.

Wir ermöglichen attraktive urbane Wohnformen für ein generationenübergreifendes, sozial durchmischtes, integratives, kollektives und selbstbestimmtes Wohnen zu zahlbaren Konditionen. Durch Selbstverwaltung können wir unseren Lebensraum nach diesen Werten verantwortungsbewusst gestalten.

Gebaut werden Wohnräume, die ein Zusammenleben in unterschiedlichsten Konstellationen ermöglichen. Dabei werden auch wechselnde Bedürfnisse im Verlauf von Lebenszyklen mit flexiblen Lösungen (zum Beispiel mit Separat- und Zwischenzimmern) berücksichtigt.

Es werden Familienwohnungen für Erwachsene mit Kindern, WGs oder sogenannte Cluster für Einzelpersonen entstehen. Kleinwohnungen sind keine geplant.

Mit einem geringeren Verbrauch an Boden pro Person als bei konventionellen Miet- oder Eigentumswohnungen und Belegungsvorschriften (geregelt im Vermietungsreglement (folgt)) schonen wir weitere Ressourcen.

Der Erstbezug der Wohnungen im Neubau Albert ist voraussichtlich Mitte/Ende 2028 möglich, die Cluster-Wohnungen im Saalbau Victoria ca. Mitte 2027. Es gibt keine Warteliste. Siehe auch unten.

Integrales Projekt

Das Wohnbauprojekt ist explizit als integraler Teil der Gesamtnutzung des Areals geplant. Der Fokus der Genossenschaft liegt auf dem Teilen und dem gemeinsamen Nutzen von Infrastruktur sowie Innen- und Aussenräumen.

Mieter:innen von Wohn- und Gewerbeflächen der Genossenschaft entscheiden sich, bewusst und aktiv Teil zu sein des lebendigen und urbanen Lebens- und Arbeitsortes mit Gastronomie- und anderen gewerblichen Betrieben, Werkstätten, kulturellen Angeboten, Bewegungsräumen sowie Angeboten des Spitalackerschulhauses für Kinder und Jugendliche.

Wohnformen und Wohnräume

Albert

Im Neubau «Albert» an der Gotthelfstrasse 31 sind ab dem 1. bis 3. OG Wohnungen geplant.

Die Räume im 1. UG, im EG und teilweise im 1. OG werden tagsüber von rund 60 Kindern und ihren Betreuungspersonen als Schulräume und für die Tagesbetreuung der Spitalackerschule genutzt werden.

Albert 1. OG und Ansicht Süd
Albert 2. OG und Ansicht West
Albert 3. OG und Dachaufsicht

1. UG

Technische Räume, Infrastrukturräume, Regenerationsküche Schulräume/Tagesbetreuung Spitalackerschule

Erdgeschoss

Schulräume/Tagesbetreuung Spitalackerschule

1. OG

Büroräume Schulräume/Tagesbetreuung Spitalackerschule

2 Wohnungen, zusätzlich Zwischenzimmer und Separat-Zimmer mit WC/Dusche

2. OG

3 Wohnungen, zusätzlich Zwischenzimmer und Separat-Zimmer mit WC/Dusche

3. OG

3 Wohnungen, zusätzlich Zwischenzimmer und Separat-Zimmer mit WC/Dusche

Victoria

Grundrisse Saalbau EG und 1. OG

Im verschobenen Saalbau «Victoria» im Innenhof des Areals wird das EG weiterhin gewerblich vermietet werden.

Im OG sind insgesamt acht zweistöckige Clustereinheiten sowie Gemeinschaftsräume eingeplant:

Erdgeschoss

Gewerbe

1. OG

8 Clustereinheiten, Gemeinschaftsräume

Teilhabe

Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist eine Möglichkeit, ab sofort Teil des Gesamtprojekts zu sein, an Infoveranstaltungen eingeladen zu werden und an den Generalversammlungen mitzuentscheiden.

Die Mitgliedschaft ist zudem eine Voraussetzung für die Miete, sie begründet jedoch keinen Anspruch. 

Ausblick Räume Tagesbetreuung 1. OG Altbau

Mit dem Umzug der Tagesbetreuung der Spitalackerschule in den Neubau werden ab ungefähr 2028 / 2029 die Räume im 1. OG der denkmalgeschützten Altbauten frei.

Die Umnutzung der ehemaligen Schlaf- und Gemeinschaftsräume der Berufsfeuerwehr wird ab 2026 in einem separaten Projekt erarbeitet.

mitfinanzieren und teilhaben

Lege dein Geld im Quartier an: Hier und jetzt kannst du viel bewirken!

Sich am Wohnbauprojekt der Genossenschaft Feuerwehr Viktoria zu beteiligen bedeutet, die Beziehungen zwischen den Mieter:innen – Wohnen, Gewerbe, Kunst und Kultur – sowie dem Nordquartier aufblühen zu lassen, ökologische Ressourcen zu bündeln sowie vielfältige, bedarfsgerechte Wohn- und Arbeitsformen sowie andere Nutzungen zu fördern.

Um das Wohnbauprojekt und unsere Ziele zu verwirklichen, benötigen wir nebst ideeller Unterstützung auch finanzielle Mittel.